Von Tennis und Terror

Das muß man erst einmal schaffen: Kai Wegner ist dabei, Friedrich Merz mit öffentlichen Eskapaden in den Schatten zu stellen. Berlin erlebte gerade den folgenreichsten linksextremen Terroranschlag seiner Geschichte, aber der Oberbürgermeister war einfach verschwunden. Erst ließ er seinen Pressesprecher verkünden, er säße im Krisenstab, dann will er sich zu Hause eingeschlossen haben und schließlich kam heraus, daß er mit Katharina Günther-Wünsch — seiner Geliebten, die nebenbei auch Bildungssenatorin ist — Tennis spielte, während 45.000 Haushalte tagelang ohne Strom und Heizung dem Wintereinbruch trotzen mußten.

Der Anschlag offenbarte, wie schlecht die Stadt auf solche Szenarien vorbereitet ist: Ganze 37 Behörden sollen den Katastrophenschutz garantieren, jetzt, im Ernstfall, wußten einige noch nicht einmal, daß sie zuständig waren. In Sachen Wählertäuschung dürften Wegner und Merz gleichauf liegen: Im Wahlkampf lieferte Kai Wegner gewissermaßen die Blaupause dafür, was sich bei der Bundestagswahl wiederholen sollte. Sowohl Wegner als auch Merz begannen direkt nach der Wahl mit einer Politik, die diametral zu allen Versprechen stand und steht, für die sie gewählt wurden.

Eine bittere Erfahrung, die Unionswähler so häufig machen, daß man annehmen könnte, Wählerbetrug wäre das eigentliche Programm der Union.

Björn Höcke Portrait

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