Zum Tag des Artenschutzes

Heute – am 3. März – findet der internationale Tag des Artenschutzes statt, an dem wir auch einen Blick auf unser Thüringen werfen sollten. Invasive Arten wie Waschbär tun sich seit Jahren an unserer bestehenden Fauna gütlich und verdrängen damit in Thüringen ansässige Vögel wie das Rebhuhn oder die Feldlerche. Auch durch Nestraub gefährdet der Waschbär den Nachwuchs dieser Vogelarten, er bedient sich an allem, was für ihn leicht erreichbar ist. Die Nistplätze von Uhus und anderen Greifvögeln werden ebenfalls von den »maskierten Räubern« besetzt, die kaum eine Chance haben, ihren Nachwuchs vor nächtlichen Überfällen zu schützen.

Was vor rund 90 Jahren mit zwei ausgesetzten Waschbärpaaren in Hessen so harmlos begann, hat sich mit nunmehr rund zwei Millionen Tieren zu einer echten Bedrohung entwickelt. Man sollte sich nicht vom niedlichen Aussehen des Tieres täuschen lassen – es ist ein Räuber, dessen weitere Ausbreitung in Thüringen mit einem konsequenten Management bekämpft werden muß.

Björn Höcke Portrait

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