Die Sprache ist der wichtigste Schlüssel zur Integration. Deswegen sollten die Zahlen des Mikrozensus 2025 alarmieren: 59,3 % der Menschen mit Migrationsgeschichte sprechen zu Hause vorwiegend nicht Deutsch. Bei der zweiten und dritten Generation — also jenen, die hier geboren wurden — sind es immer noch 38 %. Das wird durch Parallelgesellschaften begünstigt: Es gibt bereits in allen größeren Städten ganze Stadtviertel, in denen man ganz gut leben kann, ohne Deutsch sprechen zu müssen. Öffentliche Einrichtungen reagieren auf diese Tatsache auf falsche Art und Weise, nämlich indem Assimilationsdruck reduziert wird: In vielen Behörden, Krankenhäusern oder auf Bahnhöfen gibt es inzwischen mehrsprachige Hinweistafeln. Viele Migranten leben hier, profitieren von unserem Sozialstaat, sind aber nie wirklich angekommen. Solche Milieus bilden den idealen Nährboden für gewaltbereite Ideologien, die unsere Werte verachten — und zwar gerade für junge Menschen, die hier geboren wurden und keinen Anschluß finden konnten.
Über Sprache und Integration





