Am 7. April 2026 ist etwas passiert, was eigentlich eine Sondersendung verdient hätte. 44 Autoren des Weltklimarates erklärten die Grundlage für »unplausibel«, auf dem wesentliche Teile der deutschen Klimapolitik beruhten: die RCP-8.5-Horrorprognose mit einem angenommenen Temperaturanstieg von bis zu 5,7 Grad bis 2100. Am wahrscheinlichsten wäre nach der neuen Einschätzung des IPCC eine Gesamterwärmung von 2,56 Grad gegenüber 1860 – von denen bereits 1,45 Grad eingetreten sind. Bis 2100 kommen also lediglich noch rund 1,1 Grad hinzu. Kein Grund, eine Volkswirtschaft zu ruinieren.
Zweifel gab es schon lange: Die Klimaforscherin Dr. Judith Curry, ehemals Lehrstuhlinhaberin am Georgia Institute of Technology, sprach bei den medial verbreiteten Angstszenarien von einem »manufactured consensus« – einen fabrizierten, hergestellten Konsens. Wissenschaftler hätten Anreize gehabt, die Risiken zu übertreiben, um Ruhm und Forschungsgelder zu sichern. Das ist keine Verschwörungstheorie, das ist Wissenschaftssoziologie.
Hinzu kommen neue Eiskernanalysen des amerikanischen NSF-Projekts COLDEX vom März 2026, die erstmals drei Millionen Jahre Erdgeschichte abdecken. Die Forscher schließen selbst, daß neben Treibhausgasen weitere Faktoren – Ozeanströme, Eisbedeckung, Erdreflektivität – erheblich zum Klimageschehen beitragen. CO₂ erklärt eben nicht alles.
Weltweit haben souveräne Staaten ihre Konsequenzen gezogen: Die USA haben das Pariser Abkommen im Januar 2026 formell verlassen, Argentinien zog sich bereits von der letzten Weltklimakonferenz vorzeitig zurück und Österreich hat, laut dem Climate Change Performance Index 2026, die Klimaschutzmaßnahmen faktisch zurückgenommen und Klimapolitik zur Nebensache erklärt. Nur Deutschland hält unbeirrt an Klimaschutzgesetz und vermeintlichen Verfassungsauftrag fest – als einziges Land, das aus dem apokalyptischen Szenario von gestern die Gesetze von heute ableitet.
Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem Klimabeschluß von 2021 eben jenes inzwischen kassierte Extremszenario zur Grundlage seiner Entscheidung gemacht. Das Fundament ist weggebrochen – doch das ideologische Staatsziel steht.






