Nicht das Leid zählt…

»Wir lassen uns unsere Art zu leben nicht nehmen«, hieß es seit Samstag immer wieder aus hochrangigen Politikermündern. »Dies ist ein Angriff auf die offene Gesellschaft«, hieß es ebenfalls. Und alles daran ist Heuchelei und Lüge. Unsere Art, in Freiheit und im Vertrauen auf Unversehrtheit zu leben, ist uns schon lange genommen worden. Und das, was sich am Wochenende in Berlin beim Christopher Street Day ereignete und was einige Tage vorher in Trier mit dem unsäglichen Mord an einem 22jährigen Studenten durch einen Afghanen geschah, war auch kein Angriff auf die offene Gesellschaft, sondern: Genau das ist die offene Gesellschaft, die sich partout weigert, Grenzen zu ziehen und Grenzen zu schützen.« — Markus Vahlefeld im Kontrafunk am 28.07.2026

Nach schrecklichen Gewaltverbrechen erleben wir die immer gleichen, eingespielten Rituale. Nicht das Leid zählt, sondern die politische Verwertbarkeit.

Im Fall des Anschlags auf den Berliner CSD hätten wir es eigentlich mit klassischen »Symbolopfern« zu tun: Da der Queer-Kult für das herrschende Milieu inzwischen eine identitätsstiftende Rolle einnimmt, lassen sich mit dem Terroranschlag politisch erwünschte Gesellschaftsdebatten verknüpfen. Allerdings gibt es einen entscheidenden Störfaktor: Der Täter paßt nicht ins Narrativ.

➡️ Die Entscheidung, welcher Opfer öffentlich gedacht wird, ist politisch: Wer die Deutungshoheit über die Gedenkkultur besitzt, kann politische Narrative festigen und damit seinen Machtanspruch begründen.

🟡 Staatsopfer
Zu den Opfern erster Klasse gehören alle, bei denen man Täter mit einem vermeintlich »rechtsextremistischen« Motiv ausmachen kann. Wenn sich nichts finden läßt, werden die Zusammenhänge auch gerne mit großem medialen Aufwand konstruiert: So wird aus dem iranischstämmigen OEZ-Attentäter Ali Sonboly in den Medien ein »David S.« und aus dem Amoklauf von Hanau »Rechtsterrorismus«. Daß der Täter von Hanau politisch völlig isoliert war und zu den Opfern die eigene Mutter gehörte, wird in diesem Zusammenhang konsequent ausgeblendet.
Dieser Taten wird auch nach Jahren durch Staatsakte gedacht und die Opfer bekommen Namen und Gesicht.

🟠 Symbolopfer
Auch Angehörige von Minderheiten, die für das Regierungsnarrativ von besonderer Relevanz sind, finden eine große mediale Beachtung. Oft werden mit solchen Ereignissen wegweisende politische Maßnahmen begründet.

🔴 Normalopfer
Gewalttaten ohne politische Relevanz erhalten nur eine geringe Aufmerksamkeit.

🟣 Störopfer
Wenn Deutsche Opfer von ausreisepflichtigen oder bereits auffälligen Ausländern, abgelehnten Asylbewerbern oder islamisch motivierten Tätern werden, wirft das ein Schlaglicht auf das Regierungsversagen. Es wird versucht, die Taten zu vertuschen oder zu relativieren. Die Angehörigen müssen vielfach selbst um Aufmerksamkeit, Aufklärung und praktische Unterstützung kämpfen.

Hier einige Beispiele:
🟠 Am 3. Oktober 2000 wurde ein Anschlag auf die Düsseldorfer Synagoge verübt. Bereits am nächsten Tag rief Bundeskanzler Gerhard Schröder den »Aufstand der Anständigen« aus. Das war der Anlaß für die Einleitung des NPD-Verbotsverfahrens und die Rechtfertigung für die Förderung eines ausufernden linken NGO-Komplexes bis heute: Der »Kampf gegen rechts«. Es stellte sich heraus, daß die Täter, Khalid Z. und Belal T., ein aus Marokko stammender deutscher Staatsbürger bzw. ein jordanischer Palästinenser waren — aber politisch spielte das keine Rolle mehr. Das linke Vorfeld hatte seit dem Ende der DDR ein massives Finanzierungsproblem, das nun unter diesem Vorwand mit unser aller Steuergeld gelöst wurde.

🟣 Auf die Kritik, daß der Mord an Maria Ladenburger am 16. Oktober 2016 zunächst von der Tagesschau ignoriert wurde, erklärte der damalige Chefredakteur von ARD-Aktuell:

»Die Herkunft des Täters verändert den Fall nicht grundsätzlich, weil es – so fürchterlich diese Tat auch ist – einer von vielen Kriminalfällen bleibt, die in Deutschland passieren. Sollte sich ergeben, daß die Gruppe der Flüchtlinge unter den Tatverdächtigen überproportional zur Gesamtbevölkerung vertreten ist, würden wir das selbstverständlich thematisieren.« — Kai Gniffke, Die Welt am 05.12.2016— Darauf warten wir noch heute.

Als die ARD zwei Jahre darauf wieder in die Kritik geriet, weil nicht über den Messermord an Joachim T. in Offenburg berichtet wurde, wiederholte er, daß es nur eine politische Relevanz habe, wenn Asylbewerber überproportional an Tötungsdelikten beteiligt wären: »Das ist, soweit wir es recherchieren können, nicht der Fall«.

Es gehört schon eine gewisse Unverfrorenheit dazu, das unmittelbar nach dem schwersten islamischen Terroranschlag in Deutschland, bei dem auf dem Breitscheidplatz 13 Menschen getötet wurden, zu behaupten.

Am 25. Januar 2023 wurde Ann-Marie Kyrath ermordet.
Die Empörung über die mangelnde Unterstützung der Angehörigen von Opfern importierter Gewalt und die notorische Verweigerungshaltung der Regierungsparteien, die Ursachen dafür konsequent zu bekämpfen, trieb den Vater Michael Kyrath dazu, Kontakt zu anderen Betroffenen zu suchen. Gemeinsam mit anderen Betroffenen gründete er die »Trauerwache Deutschland«.

Kandel, Mannheim, Solingen, Magdeburg, Aschaffenburg, Bielefeld, Stade, Berlin … Städtenamen, die wir heute mit der Erinnerung an schreckliche Gewaltverbrechen verbinden. Eine vollständige Liste wäre lang — und täglich kommen neue Fälle hinzu.

Gniffkes Behauptung wird inzwischen jedes Jahr aufs Neue durch die Zahlen der Kriminalstatistik widerlegt.

Björn Höcke Portrait

Herzlich willkommen auf meinem Blog. Machen Sie sich ein eigenes Bild und lesen Sie aus erster Hand, für welche Werte ich stehe und welche Politik ich umsetzen will.

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