Martenstein durchbricht das Narrativ

Seit 2015 ist in den Bücklingsmedien ständig die Rede von einer »Flüchtlingskrise«. Dieser Begriff impliziert Schutzbedürftigkeit und eine moralische Hilfspflicht. Kritik konnte in diesem Deutungsrahmen schnell als mangelnde Empathie und Fremdenfeindlichkeit stigmatisiert werden. Doch bald wurde klar: Nur wenige waren auf der Flucht vor einer unmittelbaren Gefahr. Während die Regierung schlagartig die Kontrolle über die Zuwanderung und die innere Sicherheit verlor, versuchte sie um so mehr, den öffentlichen Diskurs darüber zu beherrschen.

»Jede Gesellschaft besitzt ihr Wahrheitsregime […] und bestimmt den Status derer, die zu sagen haben, was als wahr gilt.«
— Michel Foucault, »La fonction politique de l’intellectuel«

Vor dem jüngsten Sturm auf Ceuta wäre es undenkbar gewesen, daß im Narrativverstärker »Die Welt« von »Eroberungsmigration« die Rede gewesen wäre. Harald Martenstein hat in einem Meinungsartikel einen Pflock eingerammt. Es scheint, als greife er meinen Gedanken zur Migrationswaffe auf:

»Längst ist diese Art von Eroberungsmigration zu einer Waffe gegen das dumme, schwache Europa geworden. […] In Deutschland sorgen sich viele Linke nicht so sehr um Vergewaltigte oder um Erstochene, die gelten für sie als der unvermeidliche Preis für das, was sie Vielfalt und Buntheit nennen. Sie sorgen sich vor allem darum, ob wir auch höflich genug mit den Eindringlingen sprechen.«— — — Harald Martenstein, Die Welt, 10.08.2026

Diese »Eindringlinge« kommen nicht mehr nur in langen Trecks über Land, stürmen Grenzzäune oder nehmen das »Seenotrettungs«-Taxi von linken NGOs; inzwischen setzen sie sogar mit Jetskis zum Festland Spaniens über.

Martenstein spricht es klar aus: »Es wird Europa zerstören, für immer.«

»Viele der jungen Männer aus Nordafrika aber wollen gerade nicht Europäer werden. […] Sie verachten diesen Lebensstil, sie halten ihre Religion und ihre Regeln für die einzig akzeptablen. Sie wollen nach Europa, weil es möglich ist, hineinzukommen. Und sie wollen aus Europa für sich an Vorteilen herausholen, was sich herausholen läßt, wie genau, wird sich dann zeigen. Sobald ihre Zahl es hergibt, werden sie die Regeln bestimmen.«
— Harald Martenstein, ebenda

Interessant ist, daß sich Martenstein in der Einleitung auf Raspails »Heerlager der Heiligen« bezieht. Ein Buch, das vor einem halben Jahrhundert den Selbstmord Europas durch Migration voraussagte und das man gelesen haben muß.

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