Dresden 1945

Das Gedenken an Kriegsverbrechen gegen Deutsche ist in unserem Land ein schwieriges Thema, die genauen Opferzahlen sind ein Politikum. Mit dem Ableben der Zeitzeugen wurde eine Auseinandersetzung mit dieser Tat nur noch schwieriger. Dabei steht die planmäßige Vernichtung von Dresden für die ganze Sinnlosigkeit des Krieges, denn die Operation wenige Wochen vor Kriegsende hatte keinen militärischen Nutzen und die Opfer waren fast ausschließlich Zivilisten: Flüchtlinge — Kinder, Frauen und Alte. Die Erinnerung daran ist auch deswegen heute ein Tabu, weil man uns weismachen will, die Westalliierten wären unsere Freunde und seien es schon immer gewesen. Dieser Glaube ist naiv.

Wir müssen uns immer vor Augen halten, was Charles de Gaulle richtig einordnete: »Staaten haben keine Freunde, nur Interessen«. Und wir sollten uns einmal über solche »Freunde« Gedanken machen, die wir nicht kritisieren dürfen, selbst wenn sie das private Mobiltelephon einer Bundeskanzlerin geheimdienstlich überwachen, uns in Kriege verwickeln wollen und dabei offenkundig nicht davor zurückschrecken, unsere lebenswichtige Energieversorgung zu sabotieren.

Es geht nicht darum, Schuld aufzurechnen. Es geht darum, eine Lehre aus der Geschichte zu ziehen. Und die Lehre der Zerstörung Dresdens muß lauten: Nie wieder Krieg!

Auch nicht »ein bißchen«.

Es muss lauten: Nie wieder Krieg!
Björn Höcke Portrait

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