Ich hatte eigentlich vor, mir nächstes Jahr noch einmal ein deutsches Auto zu kaufen – eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Und tatsächlich nahm ich einen BMW in den Blick – wegen der bekanntermaßen exzellenten Dieselmotoren. Deutschland war einmal bekannt für die besten Autos der Welt und gerade jetzt wäre es angesichts der Misere der deutschen Auto- und Zuliefererindustrie eine patriotische Pflicht sich für ein heimisches Fabrikat zu entscheiden.
Allerdings wurde das Management der großen Marken schon vor langem von der Politik gekapert. Ein besonders abschreckendes Beispiel ist Volkswagen. Der Konzern stand stets in der ersten Reihe, wenn es um die Durchsetzung »woker« Politik in der Gesellschaft ging. Das ist der eigentliche Grund für die Misere: Wenn ein Unternehmer sich nicht mehr an den Wünschen der Kunden orientiert, sondern politischen Vorgaben folgt, kommt eben genau das dabei heraus. Und jetzt auch noch BMW: Das Unternehmen möchte dem Landtagspräsidenten in Sachsen-Anhalt keinen Dienstwagen stellen, weil er von der falschen Partei kommt. Tobias Rausch könnte jetzt auf Tesla umsteigen, immerhin hat Elon Musk bereits Interesse an einem Standort in Magdeburg bekundet. BMW wollte ein politisches Signal senden, aber dieses ist nicht im Sinn des Unternehmens. Und auch nicht im Sinne der Belegschaft: In Kölleda werden BMW-Dieselmotoren gebaut. Es wäre interessant zu erfahren, wie viele Mitarbeiter dort AfD wählen …






