Ein starker Auftritt!

Großen Respekt für meinen Kollegen Ulrich Siegmund! Wer sich in die Sendung von Markus Lanz begibt, weiß, was ihn erwartet. Für die Drei-gegen-Einen-Aufstellung hatte sich Lanz Verstärkung von der Wirtschaftsjournalistin Ursula Weidenfeld und dem »AfD-Experten« Justus Bender mit an Bord genommen.

»Das Lachen ist also kein abseitiges Detail, sondern eine politische Waffe, ein Werkzeug zur Radikalisierung.«
Justus Bender (FAZ)

Die fröhliche Art unseres Kandidaten machte Bender im Verlauf der Sendung einiges zu schaffen: Er sollte »einordnen«, was Siegmund angeblich eigentlich vorhat und denkt, während Weidenfeld vorrechnen sollte, warum das AfD-Regierungsprogramm nicht finanzierbar sei. Siegmunds spontanes Stellenangebot als Wirtschaftsberaterin der neuen Landesregierung schlug sie allerdings aus.

Zunächst wollte Lanz wissen, welche Ministerien die AfD zu streichen gedenkt. Als Siegmund sich an der Stelle nicht auf operative Detailfragen einlassen wollte, war das Geheimwissen von Bender gefragt – doch so weit reichte sein »Insiderwissen« dann auch nicht. Besonders besorgniserregend fand man die professionelle Vorbereitung auf eine Regierungsübernahme: Es soll sogar eine Schulungsakademie geben! Siegmund: »Mein Wirtschaftsminister soll kein Kinderbuchautor sein.«

Bemüht waren die Versuche, Siegmund mit Kritik aus den eigenen Reihen zu konfrontieren. Als Beleg dafür sollte eine von Bender eingebrachte Graphik herhalten, deren Herkunft aber weder Lanz noch Bender benennen wollten.

Wenn der Auftritt zu positiv war, springen nach solchen Sendungen regierungsnahe Zeitungen bei, um dem Auftritt nachträglich den richtigen Dreh zu verleihen. Viel fanden sie aber nicht. »Plötzlich kracht’s bei Markus Lanz«, titelt die BILD:

»Lanz schließlich genervt: ›Aber langfristig lösen Sie damit nicht den Fachkräftemangel.‹ Doch Siegmund setzte sogar noch einen drauf: ›Doch! Ich sehe es als langfristigen Wettbewerbsvorteil, wenn man hier wieder vernünftige politische Rahmenbedingungen hat. Wenn nicht die Frage ist, daß man einmal im Jahr sein Geschlecht ändern kann oder die Verwaltung gendert, sondern daß wir uns wieder auf die Wirtschaft konzentrieren.‹ Das war endgültig zu viel für die Lanz-Toleranz: ›Können wir das bitte lassen?‹, fuhr der Talkmaster den AfD-Mann an. ›Was zur Hölle hat das mit der Wirtschaft in Sachsen-Anhalt zu tun, ob irgendjemand gendert oder nicht? Sie bekämpfen an dieser Stelle wirklich Gespenster, die außer Ihnen keiner sieht!‹ Ulrich Siegmund trotzig: ›Das sehen Sie vielleicht hier aus diesem Elfenbeinturm heraus nicht, aber das ist die Lebensrealität!‹«
— BILD, am 03.07.2026

Unter der Überschrift »Moderator faltet AfD-Politiker zusammen« war das laut BILD der große Höhepunkt der Sendung. Dem pflichtet auch brav Die Welt bei. Siegmund lädt Lanz ein, mit ihm auf die Straße zu gehen, um einmal mit den Bürgern darüber zu sprechen, was sie wirklich interessiert.

Natürlich ist das Gendern nur ein Detail – aber es steht beispielhaft für eine übergriffige Ideologie, die die Bundespolitik mit solchen randständigen Themen überfrachtet. Es steht für den Mißbrauch der Sprache als Machtinstrument, um die Realität zu verdrehen. Es gab Zeiten, da konnte man über solche Absurditäten lachen. Doch die sind vorbei, seitdem Bürger hohe Geldstrafen zahlen müssen, wenn sich ein verwirrter Mensch »falsch gegendert« fühlt und sich größere Unternehmen neben der ganzen Bürokratie auch noch mit Beauftragten für »Gendergerechtigkeit« befassen müssen.

Björn Höcke Portrait

Herzlich willkommen auf meinem Blog. Machen Sie sich ein eigenes Bild und lesen Sie aus erster Hand, für welche Werte ich stehe und welche Politik ich umsetzen will.

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