Friedrich Merz reist extra aus seinem Sommerurlaub an, um dem Personal-Schrottwichteln der Thüringer CDU beizuwohnen. Der unbeliebteste Bundeskanzler der Geschichte und der Plagiator demonstrieren Einigkeit. Hier zeigt sich das ganze Dilemma der Union: Wer noch etwas auf sich hält, will seine Karriere nicht mit der Nähe zu Friedrich Merz ruinieren. Die CDU ist völlig blank, Merz steht für den Niedergang. Und Mario Voigt? Er ist völlig schmerzfrei: Er hat auch nichts mehr zu verlieren.
»Die moderne Gesellschaft verkommt so rasch, daß wir jeden neuen Morgen mit Wehmut auf den Gegner von gestern zurückblicken.« — Nicolás Gómez Dávila






