Die konstruierte »Nothilfe«

Eine AfD-Regierung bedeutet das Ende der staatlichen Finanzierung des Linksextremismus. Bei den Betroffenen macht sich Panik breit: Die Gewaltphantasien für den »Tag X« werden immer hemmungsloser. Rückendeckung bekommt die Antifa nun vom taz-Redakteur Jens Uthoff: »Es ist […] unangebracht zu behaupten, potenzielle linke Ge­walt­tä­te­r:in­nen würden ›nach alter RAF-Manier den Ausnahmezustand‹ vorwegnehmen.« Jens Uthoff sieht im Terror eher eine Art Nothilfe. Ein demokratischer Regierungswechsel wird bei ihm zum »rechtsradikalen Umsturz« – unter diesem Vorwand wird organisierte politische Gewalt legitimiert. Auf die Beamten sei kein Verlaß, »insofern ist es zwingend, sich mit Widerstandsformen – notfalls auch gewaltförmiger Natur – auseinanderzusetzen.« Ab wann Gewalt gerechtfertigt sein soll, läßt Uthoff offen: Diese Frage müsse man sich »täglich neu stellen«. Ebenso läßt er den Leser darüber im unklaren, gegen wen sich die Gewalt richten darf. Wer »Faschist« ist, bestimmt die Antifa schließlich selbst.

Björn Höcke Portrait

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