Im Ausschuß für ein AfD-Verbotsverfahren wartete die Linke mit echter Fachkompetenz auf: Hape Kerkeling gehört zu den bekanntesten Komikern. Und er weiß, wie man die Gefühle eines Publikums manipuliert. Darüber hinaus empfindet er sich als »Experte« für verfolgte Minderheiten, denn er flüchtete aus Berlin, weil es dort für Homosexuelle zu ungemütlich geworden ist. Das könnte etwas mit der großen Zahl von Zuwanderern zu tun haben, die aus Ländern stammen, in denen auf Homosexualität die Todesstrafe steht.
»Ich würde und werde mich öffentlich mit dem Islam nicht beschäftigen. Aus Angst.« — Hape Kerkeling, Die Zeit vom 09.01.2008 [1]
Wenn eine Partei genau das ändern und damit auch Menschen wie Hape Kerkeling in Deutschland ein friedliches Leben garantieren will, dann möchte er sie verbieten. Das I-Tüpfelchen der Absurdität: Er läßt sich dafür von jener Partei einladen, die in Berlin die Polizei abschaffen und noch mehr von jener Klientel einladen will, die in Homosexualität eine Todsünde sieht. Grundlage des Linken-Antrags war übrigens ein Gefälligkeitsgutachten vom Bundesamt für Verfassungsschutz. Aber das wurde inzwischen vom Verwaltungsgericht in Köln einkassiert. Daran ändert auch das gefühlige und die Realität verweigernde Geschwurbel von Kerkeling nichts.






