Das ehemalige Nachrichtenmagazin Der Spiegel hat tatsächlich eine wichtige Debatte losgetreten. Auslöser war die Schlampigkeit vom Büro der Bürgermeister-Aspirantin Elif Eralp, bei der Freigabe eines Interviews mit nicht gelöschten persönlichen Kommentaren. Aus diesen ging hervor, daß Eralp Angst vor ihren Verbündeten hat. Die unheilige Allianz der Linksextremisten mit dem radikalen Islam zeigt sogar noch vor der gemeinsam geplanten Revolution deutliche Risse.
»Wo immer Fundamentalisten an die Macht kommen, gehören die Linken zu den ersten, die getötet werden. Fragt irgendeinen Iraner.« — Meredith Tax, Dissent Magazine, 26. Februar 2013
Bereits Ferat Koçak machte schnell die Erfahrung, daß es im Clan-Milieu gar nicht so gut ankommt, wenn man sich erst mit ihnen verbündet und dann nicht dazu stehen will. Sollte Issa Remmo tatsächlich eine eigene Partei gründen, dürfte er sein Direktmandat in Neukölln schnell verlieren. Feigheit und Ehrlosigkeit kommt in diesem Milieu besonders schlecht an: Sie wählten den Ferat, nicht den Verräter.
Von daher ist Eralps Angst um ihre Familie absolut nachvollziehbar – sie kennt ihre Pappenheimer wohl besser als der Krawall-Babo aus Neukölln. Das Problem ist aber, daß sie die Bedrohung, die sie selbst fürchtet, allen Berlinern zumutet und dafür sogar die Polizei abbauen will.
Ein X-Nutzer bringt es auf den Punkt:
»Wenn die Kandidatin für das Bürgermeisteramt zu viel Angst hat, laut auszusprechen, wer sie einschüchtert, haben diejenigen, die einschüchtern, bereits mehr Macht in Berlin als die Menschen, die es regieren sollen.« — Hen Mazzig






