Eben doch keine »Verschwörungstheorie«!

Multimilliardäre wie Bill Gates polarisieren. Ihre Nähe zur Macht macht verdächtig und befördert Verschwörungstheorien. Aber nicht alles ist so abwegig, wie man uns glauben lassen will. Der nun veröffentlichte Schriftverkehr mit Anthony Fauci, dem früheren medizinischen Berater des US-Präsidenten, wirft ein anderes Licht auf seine Rolle während der Corona-Pandemie.

Vieles, was früher im Zusammenhang mit COVID-19 als »Desinformation« diffamiert wurde, hat sich inzwischen bewahrheitet: Der Laborursprung des Virus, der Zusammenhang mit der amerikanischen Gain-of-Function-Forschung in Wuhan, die Zweifel am Impfschutz und der Wirksamkeit einschneidender Maßnahmen wie Lockdowns, Schulschließungen und Kontaktverboten. Heute wissen wir: Anthony Fauci wußte davon, nahm aber Einfluß auf die Veröffentlichungen der US-Gesundheitsbehörde, um die geplante Impfkampagne nicht zu gefährden.

»[…] glaubten wir, sie [die US-Gesundheitsbehörde CDC] davon abgebracht zu haben, zu erklären, daß die Impfstoffe überhaupt nicht wirksam seien, um Infektionen und Übertragungen zu verhindern. […] Wenn sie mit einer solchen Erklärung an die Öffentlichkeit gingen, […] würde dies […] den Bemühungen widersprechen, den Menschen […] die aktualisierte bivalente BA.5-Impfung zu empfehlen. Darüber hinaus würde es die Bemühungen des Justizministeriums untergraben, […] Impfpflichten durchzusetzen.«
— Tagebucheintrag von Anthony S. Fauci vom 13. August 2022

Das war natürlich ganz im Interesse von Bill Gates: Die Bill & Melinda Gates Foundation kaufte 2019 für 55 Millionen US-Dollar rund 3,04 Millionen BioNTech-Aktien — dieses Investment sollte sich lohnen:

»Das Ziel besteht darin, die ein oder zwei besten Impfstoffkonstrukte auszuwählen und die gesamte Welt zu impfen […]«
— Memorandum »Pandemic I: The First Modern Pandemic«, am 22.04.20 von Bill Gates an Anthony Fauci gesandt

Wie wir heute wissen, war Faucis Verhältnis zu Bill Gates wesentlich enger als bislang öffentlich bekannt. Die von Senator Rand Paul im Juli 2026 veröffentlichten Unterlagen zeigen nach der Zusammenfassung seines Senatsbüros unter anderem, daß Fauci an Manuskripten von Gates mitarbeitete, daß die Forschungsbehörde DARPA die Gates-Stiftung über militärische Programme zu biologischen Bedrohungen unterrichtete und daß Gates von 2014 bis 2021 über eine sogenannte Q-Sicherheitsfreigabe im Bereich des US-Energieministeriums verfügte. Weshalb verfügte ein privater Milliardär sieben Jahre lang über eine derart hohe Freigabe? Zu welchem zweck und in wessen Auftrag?

Der »Menschenfreund und Wohltäter« Bill Gates pflegte auch gute Beziehungen zu Jeffrey Epstein — auch nach dessen Verurteilung. In den veröffentlichten Akten sind beispielsweise ungefähr dreißig Treffen von Führungskräften der Gates-Stiftung mit Epstein in der Zeit zwischen 2011 und 2014 dokumentiert. Auch Gates persönlich nahm an solchen Treffen teil. Es ging um einen geplanten Spendenfonds für globale Gesundheit. Das Geschäft kam nicht zustande und Epstein soll versucht haben, Gates mit seinen Affären zu erpressen.

In den regierungsnahen deutschen Medien gilt Bill Gates als »Philanthrop«. Das könnte vielleicht daran liegen, daß seine Stiftung z. B. den »Spiegel« bis 2024 mit rund 5,44 Millionen US-Dollar gefördert hat. Aber die Untersuchungen von US-Senator Rand Paul zeigen: Die »dunkle Seite der Macht« ist stark in ihm …

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