Baerbocks lukrative Karriere

Von der schlechtesten Außenministerin der Welt zur Professorin an einer Elite-Universität: Sie hat den Wortsalat zur Kunstform erhoben und vereinte Diplomaten rivalisierender Großmächte in vernichtender Kritik: US-Botschafterin Jennifer Locetta warf Annalena Baerbock »Kompetenzüberschreitung«, »Heuchelei« und »unverantwortliches« Handeln vor und attestierte ihr eine unangemessene Selbstinszenierung als »diplomatischer Superstar«.

»Frau Baerbock hat wiederholt ihre Inkompetenz, ihre extreme Voreingenommenheit und ihr mangelndes Verständnis für die Grundprinzipien der Diplomatie unter Beweis gestellt.« — Rußlands stellvertretender UN-Botschafter Dmitri Poljanski zu Baerbocks UN-Kandidatur 2025

Der »Bacon of Hope« der »Feministischen Außenpolitik« darf nun »Global Leadership« an der Columbia-Universität lehren. An der akademischen Laufbahn der selbsternannten »Völkerrechtlerin« kann es kaum liegen: Vordiplom, LL.M., kein Staatsexamen, abgebrochene Promotion. Für den Bundestagswahlkampf bedurfte es noch eines geschönten Lebenslaufs. Dafür wurde sie durch politische Netzwerke für ihre künftige Rolle aufgebaut: Heinrich-Böll-Stiftung, Marshall Memorial Fellowship des German Marshall Fund und Young Global Leaders des WEF.

Und sie hatte den richtigen Ehemann: Daniel Holefleisch leitete in der grünen Bundesgeschäftsstelle den Bereich Unternehmenskontakte und Fundraising – also genau jene Schnittstelle, an der Partei, Geldgeber, Lobby und professionelle Kommunikation zusammentreffen. Nachdem diese Karriereleiter ausgedient hatte, zog es Baerbock als »Gossip Girl« nach New York.

Am Fall Helga Schmid zeigte sie, wie »feministische Karrierepolitik« funktioniert: Die erfahrene Spitzendiplomatin war für den Vorsitz der UN-Generalversammlung vorgesehen, mußte ihren Platz aber für die politisch erwünschtere Kandidatin räumen.

Finanziell lohnt sich das Netzwerk: rund 975.000 Euro aus Ministeramt und parallelen Diäten, schätzungsweise 205.000 bis 218.000 Euro für das vom deutschen Steuerzahler finanzierte UN-Jahr und voraussichtlich bis zu 240.000 Euro jährlich bei Columbia. Für die erwartete Gesamtsumme von bis zu 1,91 Millionen Euro müßte ein Durchschnittsverdiener fast 38 Jahre arbeiten – ohne einen Cent auszugeben.

Auf dem freien Markt muß man Können beweisen. Im internationalen Funktionärsmilieu genügen die richtigen Kontakte. Dilettantismus gilt dort nicht als Makel, sondern als »Erfahrung«. Früher hieß es: Leistung muß sich lohnen. Heute gilt: »Beziehungen« sind lukrativer.

Björn Höcke Portrait

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