Mit seinem Format {ungeskriptet} bietet Benjamin Berndt seit 2022 eine Plattform für freie Meinung. Dabei läßt er bewußt auch umstrittene Gäste zu Wort kommen. Ben trifft damit offenbar einen Nerv: Sein Podcast gehört inzwischen zu den beliebtesten in Deutschland. Das Gespräch mit mir erzielte bereits zwei Tage nach der Veröffentlichung 2,29 Mio. Aufrufe. Stand 2. Mai 2026: 170.420 positive Bewertungen (97 % der Reaktionen), 53.728 Kommentare …
Von solchen Zustimmungswerten kann das ehemalige Nachrichtenmagazin »Der Spiegel« nur träumen, entsprechend gallig berichtet das Medium über den sympathischen Podcaster: »Stundenlang darf der Rechtsextremist Björn Höcke beim populären Podcaster Ben Berndt seine radikalen Ansichten vortragen« — sie wollen anderen vorschreiben, wen man ausreden lassen »darf« und wenn es jemand wagt, sich nicht daran zu halten, wird auch er zur Unperson.
Die EU betreibt zur Zeit eine lustige Kampagne: »Schützen, was uns wichtig ist«. (Ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage: Unsere Heimat gehört nicht dazu …) Wenn die EU-Kommission dann Werte wie »freie Meinung« oder »freie Presse« aufführt, wirkt das vor dem Hintergrund von Zensurmaßnahmen wie dem Digital Services Act oder der Verfolgung von Jacques Baud mehr als zynisch.






