Schon wieder erwischt…

Leere Floskeln und Plattitüden ist man von Politikern gewohnt, wenn sie Trauer und Anteilnahme heucheln. Aber Mario »Fake« Voigt schafft es tatsächlich, auch hier ganz neue Maßstäbe zu setzen. Seine Rede zum Holocaust-Gedenktag klingt wie eine billige KI-Generation:

»Es war das Ergebnis eines Denkens, das die Menschlichkeit Stück für Stück aufgab – in Worten, in Entscheidungen, in Gleichgültigkeit.«
— Zitat nach fragdestaat.de

Die Menschlichkeit scheint auch Voigt Stück für Stück aufzugeben, wenn er sich komplett auf ChatGPT verläßt und mit völlig ernster Miene Sätze raushaut, wie »ihre Augen waren leer und zugleich unendlich tief« oder »Auschwitz war nicht das Werk eines erfundenen Ungeheuers. Es war das Werk von Menschen«

In Voigts Amtsführung mangelt es nun wirklich nicht an Fremdscham-Momenten, aber das ist regelrecht unanständig. Wenn man sich — für alle offensichtlich — nicht einmal bei einem solchen Anlaß die Mühe macht, ein paar eigene Worte des Mitgefühls zu finden, ist das nichts anderes als eine Verhöhnung der Opfer und ihrer Angehörigen. Das sich immer weiter verbreitende Ungemach an leeren Riten geht hauptsächlich auf das Konto von Politikdarstellern wie Voigt. Zumindest führt die KI-Revolution uns vor Augen, wie überflüssig diese Art von Politikern ist.

Björn Höcke Portrait

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